Kaffee ABC

Flat White

Diesmal im Kaffee ABC: F wie Flat White. Um dieses Getränk kommt kein Freund des guten Kaffees herum.

Wer ihn kennt, wird ihn (höchstwahrscheinlich) lieben: den Flat White. Dieser Kaffee ist eine Spezialität, die aus Australien und Neuseeland zu uns rübergeschwappt ist. Fans schwärmen vor allem von seiner samtigen Konsistenz. Der Flat White besteht aus einem doppelten Espresso bzw. Ristretto. Hier gibt’s die Facts zum special Kaffee für echte Liebhaber.

Zubereitung von Flat White mit Siebträger

#1

Unterschied zum Cappuccino: So erkennst Du einen Flat White

Auf den ersten Blick ähneln sich ein Cappuccino und Flat White. Die Zutaten sind ähnlich und auch der Flat White wird oft in einer Cappuccino-Tasse serviert, manchmal aber auch in Flat-White-Gläsern. Woran Du die Kaffee-Spezialität gleich erkennst: Der Milchschaum ragt nicht aus dem Gefäß hinaus, sondern schließt mit seinem Rand ab. Das liegt daran, dass der Schaum mit weniger Luft versetzt wird als beim Cappuccino und dadurch feinporiger und flüssiger ist. Dieser Mikroschaum verbindet sich ideal mit dem Espresso und eignet sich besonders gut für Latte Art.

#2

Hellere Röstung, mehr Koffein

Die Röstungen, die für einen Flat White verwendet werden, sind meist heller als bei einem Cappuccino. Statt mit einem einfachen wird er mit einem doppelten Espresso zubereitet, einige Baristi verwenden auch einen oder einen doppelten Ristretto. Das ist ein verkürzter, also höher konzentrierter Espresso. In jedem Fall enthält der Flat White mehr Koffein als ein Capuccino und und schmeckt oft durch die helleren Röstungen leicht fruchtig süß.

Flat White Kaffee im Glas

#3

Und so bereitest Du ihn zu

Gut zu wissen: Die hellen Kaffeeröstungen werden höher dosiert. Aus 20 Gramm Kaffee erhalten wir 40 ml Espresso.

Am besten funktioniert die Zubereitung mit einer Siebträgermaschine: Der doppelte Espresso wird in die vorgewärmte Tasse gebrüht, währenddessen schäumst Du die Vollmilch auf – mit der Dampflanze funktioniert das wie bei einem Cappuccino. Mit einem Unterschied: Die Ziehphase ist kürzer. Am Ende sollte die Konsistenz des Milchschaums flüssig-cremig sein. Jetzt gießt Du die Milch mit einem Metallkännchen vorsichtig schwenkend zum Espresso. Espresso und Milch sollen sich gut verbinden und die Schaumschicht oben nicht dicker als 5 mm sein.

Das klingt einfacher als es ist – besonders die Milchschaum-Konsistenz und das richtige Eingießen sind ziemlich tricky. Je mehr Erfahrung Du damit hast, desto besser wird Dein Flat White. Viel Spaß beim Ausprobieren! Du brauchst noch mehr Tipps: Dann legen wir Dir den Kurs Latte Art Basic ans Herz.